Drehtone unschamottiert
Wenn es um Drehtone geht, werden gerade Laien häufig mit vielen Begriffen konfrontiert, deren Inhalte sich meist nicht von allein erschließen lassen. Vor allem der Begriff der Schamotte dürfte für die meisten ein echtes Rätsel darstellen. Dabei wird beim Erwerb von Ton häufig zwischen schamottiert, unschamottiert und feinschamottiert unterschieden. Hierbei handelt es sich im Grund genommen um eine Form der Abstufung. Damit der Ton sich besser bearbeiten lässt und im Zuge des Brennvorgangs nicht die Form verliert, wird er mit Schamotte versetzt. Hierbei handelt es sich um eine Körnung, die beispielsweise das Schrumpfen von Ton während des Brennvorgangs verhindert. Je nachdem, wie hoch der Grad der Körnung ist, desto mehr Schamotte findet sich im Ton.
Die Drehtone, die sich in dieser Kategorie finden lassen, sind unschamottiert, werden dementsprechend in einer Art ursprünglichen Form vertrieben. Hieraus ergeben sich für die Handhabung deutliche Unterschiede im Vergleich zu schamottierten Tonarten. Drehtone, die unschamottiert sind, müssen vor dem Brennvorgang deutlich länger trocknen, um ihre Form nicht zu verlieren. Das gilt insbesondere für alle Werkstücke, die eine hohe Form aufweisen.
Der Preis macht den Unterschied
Drehtone unschamottiert bieten wir in verschiedenen Farben an: rot und weiß. Die konkrete Farbgebung des Werkstücks ist letztendlich allerdings von der Brennstufe abhängig. Bei den einzelnen Tonarten wird außerdem immer auch die Brennschwindung angegeben, die durch den Verzicht auf Schamotte hingenommen werden muss. Hobbykünstler, die zum ersten Mal mit unschamottierten Drehtonen arbeiten, sollten dies unbedingt beachten.